Medizinische Hinweise

Das sagen Ärzte über den Konsum von Räuchermischungen

Immer mehr Menschen müssen nach dem Konsum von Räuchermischungen ins Krankenhaus gebracht werden. In einigen Fällen endet der Konsum tödlich. Ärzte warnen vor den unberechenbaren Nebenwirkungen der Räuchermischungen.

Die Notrufzentrale wird vor eine große Herausforderung gestellt. Immer mehr Menschen lassen sich von dem Trend mitziehen und versuchen die sogenannten Legal-High Drogen zu probieren. Die schwerwiegenden Folgen des Konsums sind den Menschen oft nicht klar und so lassen sich die meisten auf das Russische Roulette ein. Schließlich kann kein Arzt sagen mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Das Problem der High-Legal Drogen liegt in ihrer Zusammensetzung. Um genau feststellen zu können, welche Substanzen sich in den Produkten befinden, müssen Forscher in Chemielaboren, die Räuchermischungen genau unter die Lupe nehmen. Aus diesem Grund fallen die Nebenwirkungen oftmals schwerwiegend aus. Es wurden auch schon Todesfälle registriert. In allen anderen Fällen wurden zahlreiche schwerwiegende Vergiftungen registriert.

Anrufe bei der Notrufzentrale – Tendenz steigend

Die Notrufzentrale ist ein Notfalldienst, welches rund um die Uhr für jeden verfügbar ist. Besonders am Wochenende erreichen die Notrufzentrale Anrufe, wegen einer Vergiftung hervorgerufen durch Räuchermischungen. Die Konsumenten überschätzen die Wirkung des unbekannten Produkts und erleiden eine schwerwiegende Vergiftung, die dringend ärztlich behandelt werden muss. Somit haben die Notärzte am Wochenende alle Hände voll zu tun mit vergifteten Konsumenten von Legal-High Drogen. Die Drogen werden meistens als Badesalze, Räuchermischungen oder Lufterfrischer getarnt und enthalten chemisch hergestellte Cannabinoide.

Schweren Nebenwirkungen von den synthetischen Stoffen

Ärzte sind sich einige – die synthetischen Stoffe weisen deutlich schwerere Nebenwirkungen als vergleichbare illegale Drogen, die auf pflanzlicher Basis hergestellt werden. Die synthetischen Cannabinoide können sehr häufig epileptische Anfälle oder Herzrhythmusstörungen hervorrufen als Cannabis.

Heutzutage werden Räuchermischungen verkauft, die deutlich härter sind als vor 10 Jahren, warnen die Ärzte. Die Symptome fallen gravierender aus und die Patienten erleiden oftmals dauerhafte Schäden. Krampfanfälle und Herzprobleme werden oft durch Drogen hervorgerufen, die getarnt als Badesalze verkauft werden. Diese Drogen enthalten Amphetamine und Halluzinogene Stoffe, welche das Nervensystem angreifen und beschädigen.

Somit empfehlen Ärzte die Finger von den Legal-High Produkten zu lassen.

Räuchermischungen werden extrem gefährlich eingeschätzt

In Nürtingen mussten vor kurzem zwei Kinder behandelt werden, die eine als Kräutermischungen getarnte Droge, konsumiert haben. Nachdem in dem bayerischen Unterfranken ein 22 Jahre junger Mann Räuchermischungen geraucht hat, musste er ins Krankenhaus per Notruf eingeliefert werden. Leider konnten, die vor Ort arbeiteten Ärzte, für den jungen Mann nichts mehr tun. Er starb Anfang Dezember an einer schweren Vergiftung, nachdem er Räuchermischungen konsumiert hat.

Nach Angaben der Polizei wurden bundesweit mehrere lebensgefährliche Vergiftungen registriert, die durch Legal-High Drogen, hervorgerufen wurden.

Die unberechenbare Wirkung

Immer öfter warnen die Ärzte vor dem Konsum der Räuchermischungen sowie weiteren Legal-High Drogen. Einer der Gründe für die Warnungen ist die völlig unberechenbare Wirkung der Drogen. Selbst, wenn der Konsument bereits die gleiche Räuchermischung konsumiert hat, kann die Rauschwirkung ganz anders auffallen als beim letzten Mal. Das liegt daran, weil die Hersteller von Räuchermischungen die Inhaltsstoffe ständig anpassen müssen, um die Räuchermischungen legal verkaufen zu können. Die chemisch erzeugten Cannabinoide werden verändert, damit sie nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Deshalb kann sich jedes Mal die Rauschwirkung von der Letzten unterscheiden. So kann man nie wissen, was nach dem Konsum passieren wird. Laut Ärzten kann passieren, dass man Glück hat und die chemischen Cannabinoide schwach wirken, sodass der Konsument keine starke Wirkung erleidet. Es kann aber wiederum passieren, dass die chemisch erzeugten Cannabinoide plötzlich stark zusammenwirken und der Konsument eine starke und lebensgefährliche Vergiftung erleidet.

Ärzte warnen – der Konsum von Räuchermischungen ist vergleichbar mit dem „Russischen Roulette“, denn der Konsument weiß nie, ob er heute sterben oder weiterleben wird.

Was kann der Betroffene nach dem Konsum machen?

Konnte der Betroffene die Finger von den Legal-Highs nicht lassen und hat deshalb eine starke Nebenwirkung erlitten, muss er zunächst einmal, allen körperlichen Aktivitäten aus dem Weg gehen. Laut Ärzten ist ausruhen angesagt. Der Körper muss sich erholen und dadurch, dass dem Betroffenen nach dem Konsum schwindelig ist, empfiehlt es sich erst recht liegen zu bleiben, um sich nicht zu stoßen oder unglücklich hinzufallen. Außerdem empfehlen die Ärzte viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten natürlich Wasser. Das Trinken von mindestens 2 bis 3 Litern wird empfohlen, um die giftigen Stoffe aus dem Körper zu spülen. Essen wird ebenfalls empfohlen, doch leider können die Meisten keine feste Nahrung in den Mund nehmen, weil ihnen sofort schlecht wird. Aus diesem Grund empfehlen die Ärzte eine flüssige Suppe zu kochen, denn der Körper benötigt Nahrung, um wieder auf die Beine zu kommen.

Natürlich ist der beste Rat überhaupt erst mit dem Konsum nicht anzufangen! Schließlich trägt wie immer die Leber den höchsten Schaden, da alle schädlichen Stoffe durch die Leber gefiltert werden. Des Weiteren wird das Gehirn sowie das zentrale Nervensystem beschädigt. Ärzte berichten zunehmend von Wahrnehmensstörungen und einer verlangsamten Reaktion. Außerdem wird das Denkvermögen durch den regelmäßigen Konsum von Räuchermischungen beeinträchtigt.

Fazit

Es ist verständlich, dass man am Wochenende oder in seiner Freizeit etwas abschalten und alles um sich herum vergessen möchte. Allerdings gibt es Mittel und Wege, wie man Spaß, ohne Räuchermischungen und weiteren Legal-High Produkten haben kann. Gehen Sie ins Kino, machen Sie einen gemütlichen Abend mit Ihrem Partner/in oder gehen Sie mit Ihren Freunden in die Kneipe auf ein paar Bier. Alles ist besser als der Konsum von unbekannten chemischen Cannabinoiden, der Sie das Leben kosten könnte.
Die Wirkung ist unberechenbar und die Folgeerscheinungen sind schwerwiegend. Ferner geht der regelmäßige Konsument das Risiko ein, ein Leben lang mit fatalen Folgen leben zu müssen!